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Gürtelrose und Post-Zoster-Neuralgie

Post-Zoster-Neuralgie: Nervenschmerzen durch Gürtelrose

Die Post-Zoster-Neuralgie ist die häufigste Folgekrankheit der Gürtelrose (Herpes zoster). Bis zu 30 Prozent der Betroffenen erleiden diese oder ähnliche Komplikationen.

Eine Gürtelrose schreitet häufig fort, wenn der Hautausschlag längst verheilt ist. Eine Folgeerkrankung ist die Post-Zoster-Neuralgie: Nervenschmerzen, die monate- und sogar jahrelang anhalten können. 12 bis 20 Prozent der Erkrankten sind von der Neuralgie betroffen1. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter.

Nervenschmerzen der Post-Zoster-Neuralgie können jahrelang andauern

Nervenschmerzen der Post-Zoster-Neuralgie können jahrelang andauern (Credit: GlaxoSmithKline/Shutterstock/sebra)

Wenn Schmerzen unerträglich werden

Bei einer Post-Zoster-Neuralgie bestehen nach (post) der Gürtelrose (Zoster) weiterhin Nervenschmerzen (Neuralgie). Die Diagnose wird gestellt, wenn Nervenschmerzen über 90 Tage nach der Erkrankung andauern oder drei Monate nach dem Abheilen der Hautsymptomatik erneut auftreten. Verursacht werden sie durch geschädigte Nervenstränge, die vom Krankheitsverlauf der Gürtelrose betroffen sind. Je schwerer eine Gürtelrose, desto größer ist das Risiko für eine Post-Zoster-Neuralgie.

Nach dem Abklingen der Hautsymptome entwickeln vor allem ältere Patientinnen und Patienten heftige Schmerzattacken und starke Berührungsschmerzen. Diese werden als brennend bis stechend beschrieben und lassen sich nur schwer behandeln. Auch ein Jahr nach der Erkrankung haben zwei bis fünf Prozent der Erkrankten immer noch Beschwerden. Bei einigen Betroffenen ist die Lebensqualität so stark eingeschränkt, dass die Bewältigung des Alltags zum Problem werden und sich eine Depression entwickeln kann. Psychotherapie oder eine gezielte Schmerztherapie sind dann notwendig.

Die Lebensqualität kann durch Nervenschmerzen stark eingeschränkt werden

Die Lebensqualität kann durch Nervenschmerzen stark eingeschränkt werden (Credit: GlaxoSmithKline/Shutterstock/fizkes)

Schutz vor Post-Zoster-Neuralgie

Mit dem Alter steigt das Risiko für eine Post-Zoster-Neuralgie. Auch der Verlauf der Erkrankung ist mit zunehmendem Alter häufig schwerer. Eine Post-Zoster-Neuralgie ist schwierig zu behandeln. Der wirksamste Schutz besteht darin, einem Gürtelrose-Ausbruch vorzubeugen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Gürtelrose-Impfung für alle Menschen ab 60 Jahren sowie für Menschen mit einer Grunderkrankung, wie z. B. Rheuma und Diabetes mellitus – schon ab 50 Jahren. Denn mehr als 95 Prozent der über 60-Jährigen tragen das Virus bereits in sich – aufgrund einer Windpockenerkrankung als Kind. Das Virus verbleibt im Körper und versteckt sich in den Nervenzellen. Ist das Immunsystem alters-, krankheits- oder stressbedingt geschwächt, kann es als schmerzhafte Gürtelrose aktiviert werden. Einer von drei Menschen erkrankt im Laufe seines Lebens an Gürtelrose.

Gürtelrose beginnt mit Rötungen, Juckreiz und Ausschlag auf der Haut

Gürtelrose beginnt mit Rötungen, Juckreiz und Ausschlag auf der Haut (Credit: GlaxoSmithKline/Shutterstock/komkrit Preechachanwate )

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über empfohlene Standardimpfungen wie die gegen Gürtelrose. Weitere Informationen finden Sie auf impfen.de/guertelrose – eine Initiative von GSK.

NP-DE-HZX-ADVR-210048 08.2021


1RKI (Hrsg.): Kurz & knapp: Faktenblätter zum Impfen. Herpes-zoster-Impfung; 2020, https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/Zoster.pdf?__blob=publicationFile

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